Gedanken Für Morgen

Ihre Meinung ist wichtig - für Ihre Kinder, für die Zukunft und für Deutschland

September 11, 2025

Der große Schwindel

Der große Schwindel

1.0: Wie die Politik ihre Bürger immer wieder verkauft hat

Manchmal fragt man sich, ob die Politik uns für naiv hält – oder ob sie selbst schon gar nicht mehr merkt, wie sehr sie sich von der Lebensrealität der Menschen entfernt hat. Drei Episoden zeigen das besonders deutlich:

Der Euro – vom Versprechen zur Falle

Als Deutschland in den Euro eintrat, gab es große Versprechen: „Die Preise werden stabil bleiben, niemand muss Angst vor Verteuerung haben“ (Helmut Kohl, 1998). Doch die Realität? Mit der Umstellung von der D-Mark auf den Euro explodierten die Preise im Alltag. Das Brötchen, das vorher 30 Pfennig kostete, lag plötzlich bei 30 Cent – also fast doppelt so teuer. Offiziell hieß es: „Alles unter Kontrolle, nur gefühlte Inflation.“ Aber wenn das Portemonnaie immer leerer wurde, war das Gefühl eben sehr real.


Corona – Solidarität als Einbahnstraße

Während der Pandemie appellierte die Regierung an Solidarität und Gemeinsinn. „Wir lassen niemanden zurück“, versprach Angela Merkel 2020. Doch viele kleine Unternehmer, Gastronomen oder Künstler fühlten sich genau so: zurückgelassen. Die versprochenen Hilfen kamen spät, waren bürokratisch oder schlicht unzureichend. Gleichzeitig boomten die Gewinne großer Konzerne. Solidarität? Ja – aber nur, wenn man im DAX gelistet war.

 

Inflation nach der Pandemie – das böse Erwachen

Nach Corona und mit dem Ukraine-Krieg wurde es noch härter: Lebensmittelpreise stiegen um 30–50 %, Energie vervielfachte sich. Politiker beruhigten: „Das ist nur vorübergehend“ (Olaf Scholz, 2022). Heute, Jahre später, ist klar: Vorübergehend ist das neue Normal. Viele Familien müssen rechnen, ob sie den Wocheneinkauf oder die Stromrechnung zuerst bezahlen.

Die Muster sind dieselben: große Versprechen, schöne Worte – und am Ende zahlen die Bürger die Rechnung. Wer auf die Politik vertraut hat, wurde immer wieder enttäuscht. Vielleicht sollte man ihnen diesmal glauben, wenn sie sagen: „Wir schaffen das.“ Denn geschafft haben sie vor allem eins – das Vertrauen der Bürger zu ruinieren.

 

2.0: Wie die Politik auch heute ihre Bürger verkauft

Man könnte meinen, nach Euro-Schock, Corona-Chaos und Inflation hätte die Politik dazugelernt. Doch nein – die Geschichte setzt sich fort. Heute erleben wir eine neue Runde politischer „Versprechen“, die sich im Alltag der Menschen wie Hohn anfühlen.

Die „offene Gesellschaft“ – Merkels Erbe und die Realität.

2015 verkündete Angela Merkel in der Migrationskrise: „Wir schaffen das.“ Ein Satz, der Deutschland spaltete. Heute, zehn Jahre später, erleben Kommunen Überlastung, steigende Kosten für Integration, fehlende Wohnungen und wachsendes Misstrauen. Die jetzige Regierung (SPD, Grüne, FDP) redet von Fachkräftemangel und verkauft Migration als Lösung – während Bürger sich fragen: Wo sind die versprochenen Verbesserungen bei Sicherheit, Schulen, Wohnungen?

Die Grünen – Klima zuerst, Bürger zuletzt

Annalena Baerbock und Robert Habeck versprechen seit Jahren den „Klimaschutz um jeden Preis“. Wärmepumpen, Heizungsverbote, CO₂-Steuern – das alles sollte „gerecht“ sein. Doch am Ende sind es wieder die Bürger, die Rechnungen bezahlen: explodierende Energiepreise, Modernisierungspflichten für Hausbesitzer, steigende Nebenkosten. Habeck: „Es wird niemand überfordert.“ Realität: Überfordert ist längst die Mehrheit.

SPD – Kanzler der „Bürgernähe“


Olaf Scholz versprach den „Bürgergeld-Staat“, soziale Gerechtigkeit und Entlastung. Doch während er von „Deutschland-Tempo“ spricht, hängen Bürger im Stau – ob bei Bauprojekten, Reformen oder Hilfen. Seine Lieblingsphrase: „Sie können sich auf mich verlassen.“ Viele Menschen fühlen inzwischen: Genau das können sie eben nicht.

CDU/CSU – Opposition ohne Richtung

Friedrich Merz spielt den harten Oppositionsführer, Markus Söder den ewigen Kanzlerkandidaten. Beide wettern gegen die Ampel, doch wenn man genau hinschaut, unterscheiden sich ihre Rezepte kaum: mehr Bürokratie, mehr Symbolpolitik, keine echte Entlastung. Sie reden von „starker Mitte“ und „Bürgerinteressen“ – aber wer erinnert sich noch, dass die CDU/CSU jahrzehntelang die Grundlage der heutigen Probleme selbst gelegt hat?

Die Realität: Preise, Mieten, Alltag

Währenddessen steigen die Mieten ungebremst, Lebensmittel bleiben teuer, Strom und Gas sind Luxus. Politiker erzählen von „Inflationsbekämpfung“ und „Wohnungsbau-Offensiven“, doch auf dem Konto und im Kühlschrank sieht man davon wenig. Die Kluft zwischen Versprechen und Realität ist größer denn je.

Politik als Dauer-Illusion

Euro, Corona, Migration, Klima, Inflation – egal welches Kapitel: immer dieselbe Geschichte. Große Worte, kleine Ergebnisse, hohe Kosten. Die Bürger zahlen die Zeche, während Politiker zwischen Talkshows, Gipfeln und Wahlkampf-Selfies pendeln.

Vielleicht sollte die nächste Wahlkampagne ehrlich so lauten:

👉 „Wir schaffen Probleme – und ihr bezahlt sie.“